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Digitale Reife macht den Unterschied: Deutschland verbessert Resilienz in der Lieferkette

Studie zeigt: Unternehmen mit fortgeschrittener KI sind besser auf geopolitische Risiken vorbereitet – Deutschland legt in internationalem Vergleich zu

 

Frankfurt am Main, 4. November 2025 – Ivalua, ein weltweit führender Anbieter cloudbasierter Spend-Management-Lösungen, präsentiert die deutschen Ergebnisse einer internationalen Umfrage. Die Studie untersucht, wie Unternehmen in wichtigen Märkten ihre Lieferkettenstrategien als Reaktion auf die wachsende geopolitische Unsicherheit anpassen. Sie zeigt, dass Unternehmen mit einer höheren digitalen Reife – insbesondere im Bereich KI – eine größere Widerstandsfähigkeit aufweisen. Während die USA weiterhin führend sind, holt Deutschland rasch auf und übertrifft Frankreich in einigen Bereichen bereits.

Die Umfrage wurde im April 2025 unter jeweils 100 Einkaufs- und Supply-Chain-Entscheider:innen in Deutschland, Frankreich und den USA sowie unter 300 in Großbritannien durchgeführt. Im Fokus: die Rolle digitaler Innovationen im Management geopolitischer Risiken, beim Aufbau resilienter Lieferketten und beim Umgang mit Herausforderungen wie Zöllen, Inflation und Datenqualität.

 

Deutschland ist nicht länger Nachzügler und schaltet einen Gang höher

65 % der Unternehmen in Deutschland und Frankreich nutzen bereits KI-Tools im Einkauf und Lieferantenmanagement. Auch wenn dieser Wert unter dem Niveau der USA und des Vereinigten Königreichs liegt (jeweils 77 %), zeigt Deutschland eine stärkere strategische Ausrichtung: Im Vergleich zu Frankreich (55 %) investieren mehr deutsche Unternehmen (74 %) trotz politischer Unsicherheit weiter in KI-Innovation. Allerdings geben 59 % der deutschen und 52 % der französischen Befragten an, dass sie aufgrund der Unsicherheit hinsichtlich der US-Handelspolitik erwägen, Investitionen zu verschieben oder auszusetzen – wobei Deutschland aber stärkere Anzeichen für eine Fortsetzung der Investitionen in KI zeigt.

Geopolitischer Druck als Belastungstest für die Resilienz

85 % der Unternehmen in den USA und im Vereinigten Königreich fühlen sich sehr oder einigermaßen gut vorbereitet auf geopolitische Risiken – in Deutschland sind es 73 %, in Frankreich 57 %. Innerhalb Europas zeigen die deutschen Befragten damit eine höhere Zuversicht. Besonders deutlich ist der Unterschied zu den USA: Dort geben 98 % der Unternehmen mit vollständig implementierter KI an, gut vorbereitet zu sein. Unternehmen ohne KI-Initiativen fühlen sich dagegen kaum gewappnet. In Deutschland und Frankreich betrachten sich 84 % der Unternehmen, die KI vollständig eingeführt haben, als gut gewappnet.

 

KI zeigt Wirkung – aber Hürden bleiben

Deutschland steht an einem Wendepunkt: Unternehmen erkennen die Bedeutung fortgeschrittener Technologien wie Agentic AI, um mit Unterbrechungen in der Lieferkette und Kostenvolatilität umzugehen – stehen jedoch vor ähnlichen Herausforderungen wie in Frankreich.

Als die drei größten Herausforderungen werden genannt:

– 43 % nennen hohe Implementierungskosten
– 41 % berichten von hohen Implementierungskosten
– 38 % beklagen fehlendes Fachpersonal

 

Zölle und Nearshoring verändern die Landkarte

91 % der Unternehmen in den USA und im Vereinigten Königreich erwarten, dass steigende US-Zölle ihre Lieferketten beeinträchtigen. In Deutschland und Frankreich liegt der Wert bei 79 % und 78 %. In der Folge betreiben 68 % der US- und UK-Firmen Near- oder Onshoring. Unternehmen in Deutschland und Frankreich sehen weniger Druck oder Bedarf, mit Near- oder Onshoring zu reagieren: Für Deutschland liegt der Wert bei 59 % und bei 49 % für Frankreich.

 

Alex Saric, Ivalua: „Digitale Reife – insbesondere KI – sind nicht mehr  optional.”

„Beschaffungsteams stehen unter enormem Druck, kurzfristige Risiken zu managen und gleichzeitig langfristige Widerstandsfähigkeit aufzubauen“, sagt Alex Saric, Experte für Smart Procurement bei Ivalua. „Digitale Reife – insbesondere KI – sind nicht mehr  optional. Sie werden zum Rückgrat der Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland holt auf und wir erwarten, dass das Land in der nächsten Innovationswelle eine stärkere Rolle spielen wird, wie die KI-Investitionen zeigen.“

 

Über die Studie

Die Umfrage wurde im April 2025 von Sapio Research im Auftrag von Ivalua durchgeführt. Befragt wurden jeweils 100 leitende Einkaufs- und Supply-Chain-Entscheider:innen in Deutschland, Frankreich und den USA sowie 300 im Vereinigten Königreich.
Die teilnehmenden Unternehmen stammen aus den Branchen Industrie, Handel, Finanzwesen, Telekommunikation und Gesundheitswesen und hatten jeweils mindestens 250 Mitarbeitende.

Über Ivalua
Ivalua ist ein führender Anbieter von Cloud-basierten und mit KI-Agenten unterstützten  Spend-Management-Lösungen. Unsere durchgängige Source-to-Pay-Plattform ermöglicht es Unternehmen, alle Ausgabenkategorien und alle Lieferanten effektiv zu verwalten, die Rentabilität zu steigern, die Nachhaltigkeit zu verbessern, Risiken zu senken und die Produktivität der Mitarbeiter zu erhöhen. Ivalua genießt das Vertrauen von Hunderten der weltweit angesehensten Marken und wird von Gartner und anderen Analysten als führendes Unternehmen anerkannt. Weitere Informationen unter de.ivalua.com. Folgen Sie uns auf LinkedIn.

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