- Automatische Bereitstellung oder Anpassung von Cloud-Ressourcen
- Kostenersparnis durch Abrechnung in CPU-Sekunden
- Entwicklung und Betrieb in Deutschland, innerhalb weniger Minuten ausgerollt
Leipzig, 20. Mai 2026 – Die mitteldeutsche IT GmbH (mIT), Spezialist für Cloud-Infrastrukturen- und -Services, stellt heute eine neue Lösung für die Skalierung von Kubernetes-Clustern vor. Das Herzstück des Angebots ist ein eigens entwickelter Autoscaler, der Ressourcen in Echtzeit an den tatsächlichen Bedarf anpasst. Damit löst mIT das klassische Dilemma zwischen Überprovisionierung und Performance-Einschränkungen: Kunden erhalten genau die Ressourcen, die sie benötigen und müssen nur für die Leistungen zahlen, die sie tatsächlich beanspruchen.
Intelligente Skalierung: Automatisierung durch n8n und API-Integration
Im Zentrum der neuen Lösung steht ein hochflexibler Autoscaler, der über das Workflow-Automatisierungstool n8n gesteuert wird. Das System überwacht kontinuierlich die Metriken des Kubernetes-Clusters in individuell konfigurierbaren Intervallen (von wenigen Sekunden bis hin zu längeren Zeiträumen).
Sobald ein gemeinsam mit dem Kunden definierter Schwellenwert (Threshold) – beispielsweise eine Auslastung von 70 % – überschritten wird, initiiert das System vollautomatisch einen API-Call an die Cloud-Infrastruktur. Das Ergebnis: Eine neue VM wird gestartet, Kubernetes wird automatisch installiert und der neue Node tritt ohne manuellen Eingriff dem bestehenden Cluster bei. Die Rechenkapazität (CPU und RAM) erhöht sich somit frühzeitig, sodass es nicht zu Performanceeinbußen kommen kann.
Kostenoptimierung durch präzises „Scale-In“ und „Scale-Out“
Nicht nur das Hochskalieren, sondern auch das Herunterskalieren bietet einen signifikanten wirtschaftlichen Vorteil. Sinkt die Auslastung unter einen definierten Wert (z. B. 30 %), erkennt der Autoscaler die Redundanz und reduziert automatisch die bereitgestellten Ressourcen. Um dabei die Stabilität der Anwendungen zu gewährleisten, erfolgt ein sogenannter „Drain“-Prozess: Alle Workloads werden sicher von der betroffenen Node entfernt, bevor dieser aus dem Cluster ausgeschlossen und via API-Call heruntergefahren wird. Dieser Prozess verhindert Komplikationen mit Anwendungen und stellt sicher, dass die Infrastruktur schlank bleibt.
Das Ende der Ressourcenverschwendung: Pay-per-Use
Der größte Vorteil für den Kunden liegt in der Preisstruktur. Durch die präzise Steuerung der Kubernetes-Nodes berechnet mIT die Ressourcen auf Basis von CPU-Minuten und CPU-Sekunden.
„Viele Kunden anderer Anbieter bezahlen oft für Ressourcen, die sie nur zu 50 % des Tages benötigen. Mit unserem Autoscaler entfällt diese unnötige Kostenlast“, erklärt Martin Fexig, Gründer und Geschäftsführer der mitteldeutschen IT GmbH. „Der Kunde zahlt nur für die tatsächliche Nutzung. Das schont Budgets auf Kundenseite und steigert gleichzeitig die Effizienz unserer gesamten Infrastruktur.“
Kubernetes einfacher gemacht: Schnelle Bereitstellung und Enterprise-Support
Neben dem Autoscaling bietet mIT einen vollständig automatisierten Onboarding-Prozess. Über eine intuitive Benutzeroberfläche können Kunden eigenständig Kubernetes-Cluster bereitstellen. Dabei können sie via Templates Master-Nodes sowie beliebig viele Worker-Nodes installieren, die sich vollständig automatisiert konfigurieren. Für höchste Anforderungen an die Verfügbarkeit bietet das Unternehmen zudem optionale Erweiterungen an: Ein Multi-Master-Setup zur Gewährleistung maximaler Redundanz der Master-Komponenten sowie Managed-Kubernetes-Angebot mit aktiver Betreuung, gezielten Analysen und professionellem Troubleshooting.
Eine maßgeschneiderte Lösung für spezifische Infrastrukturen
Während es im Markt verschiedene Ansätze für Autoscaling gibt, hat mIT bewusst eine eigene Alternative entwickelt. Aufgrund der spezifischen Infrastruktur stießen Standardlösungen an ihre Grenzen. Die eigens entwickelte Lösung ist exakt auf die Kubernetes-Umgebung und die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten und bietet damit eine Stabilität und Integration, die mit Standardprodukten nicht erreichbar gewesen wäre.
Hohes Datenschutz- und Sicherheitsniveau
Sicherheit und Vertrauen sind zentrale Bestandteile des mIT-Angebots. Deshalb werden alle Cloud-Angebote von mIT in TÜV-geprüften Rechenzentren in Leipzig, Hannover und Frankfurt betrieben und sind nach BSI C5 Typ 2, Trusted Cloud, ISO 27001 und ISO 9000 zertifiziert. Kunden profitieren so von höchstem Datenschutz, DSGVO-Konformität und nachgewiesenen Qualitätsmaßnahmen. Die DSGVO-Konformität gewährleistet, dass sensible Unternehmens- und Kundendaten jederzeit geschützt sind. Damit bietet mIT seinen Kunden nicht nur eine technologische Modernisierung, sondern auch die notwendige rechtliche Sicherheit für den digitalen Wandel.