Frankfurt am Main, 26. August 2025 – Ardent Partners hat seinen neuesten Report „State of Source-to-Pay Digitization 2025” veröffentlicht. Darin werden die wichtigsten Prioritäten und Markttrends im Beschaffungswesen untersucht. Die jährlich durchgeführte Studie basiert auf Umfragen unter Beschaffungsleitern weltweit und bewertet Veränderungen in der Technologiestrategie, den Schwerpunkten und den Investitionen großer Unternehmen.
Angesichts der schwankenden globalen Handelspolitik und steigender Zölle haben laut der Studie 53 % der Chief Procurement Officers (CPOs) ihr Budget für Source-to-Pay-Technologie (S2P) im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Gleichzeitig hält künstliche Intelligenz Einzug in die Praxis: Fast die Hälfte aller CPOs nutzt KI in irgendeiner Form.
„Angesichts sich wandelnder externer Herausforderungen und der Neukalibrierung von Lieferketten nach jüngsten Störungen überprüfen Unternehmen ihre Kosten, Abhängigkeiten und Widerstandsfähigkeit. Dabei rückt die Beschaffung erneut in den Mittelpunkt, wobei Technologie nun eine zentrale Rolle für die Geschäftsleistung spielt“, sagt Vishal Patel, SVP Product Marketing bei Ivalua.
Wachsender Bedarf an digitaler Transformation
Da 90 % der CPOs davon ausgehen, dass 2025 ein schwierigeres Jahr als 2024 wird, sind Kosteneinsparungen (71 %) und die Reduzierung von Lieferrisiken (42 %) die obersten Prioritäten im Beschaffungswesen, dicht gefolgt von der Förderung der digitalen Transformation (37 %).
Vor diesem schwierigen operativen Hintergrund planen 47 % der CPOs die Einführung einer integrierten S2P-Technologie, um operative Prozesse zu optimieren und die Komplexität in den Lieferketten besser zu bewältigen. Darüber hinaus haben 53 % der CPOs in diesem Jahr mehr Geld für Technologie bereitgestellt als im Vorjahr. Dies stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber 30 % im Jahr 2024 dar und zeigt das wachsende Vertrauen in digitale Investitionen als Hebel für die Leistungssteigerung.
KI gewinnt als strategischer Vorteil an Bedeutung
Die meisten Befragten (72 %) glauben, dass KI entweder transformative oder bedeutende Auswirkungen haben wird, und fast die Hälfte aller CPOs gibt an, KI heute in irgendeiner Form zu nutzen. Etwa jeder Dritte nutzt KI für eine oder mehrere der folgenden Aktivitäten: Lieferantensuche, Ausgabenanalyse, Vertragsanalyse, Beschaffung und mehr. Gleichzeitig erkennen viele CPOs, dass der Erfolg von KI in hohem Maße von soliden Stammdaten, einem klaren Business Case und einer durchdachten Implementierung abhängt.
Die überwiegende Mehrheit der CPOs (79 %) gibt Produktivitätssteigerungen als ihr oberstes KI-Ziel an. Über die Automatisierung hinaus gewinnt KI als strategischer Vorteil an Bedeutung: 49 % der CPOs erwarten, dass KI die Entscheidungsfindung verbessert, während andere sich von KI eine bessere Einbindung/Zufriedenheit der Stakeholder (30 %) und intelligentere Prognosen (27 %) versprechen. Weitere 40 % nennen Effizienz als wichtiges Ziel, und 32 % sehen in KI einen Beitrag zur Kostensenkung.
Die entscheidende Rolle von Daten
Da immer mehr Unternehmen ihre Prozesse digital transformieren und KI wirklich nutzen wollen, ist die Rolle von Daten wichtiger denn je. Fast jeder zweite CPO, der im Rahmen der diesjährigen Studie befragt wurde (48 %), stimmt zu, dass „bessere Datentransparenz und Analysefähigkeiten“ der beste Weg sind, um die aktuelle Leistung zu verbessern.
S2P-Plattformen ermöglichen es Beschaffungsteams, schneller zu reagieren, fundiertere Entscheidungen zu treffen und konsistenter zu arbeiten. Doch selbst die fortschrittlichsten Tools können ohne saubere, konsistente Daten keine aussagekräftigen Erkenntnisse liefern. Das größte Hindernis für die Leistungsfähigkeit von S2P-Technologien ist laut 42 % der Befragten die schlechte Datenqualität und/oder der eingeschränkte Datenzugriff innerhalb der Lösungen selbst.
„Um das Potenzial von KI voll auszuschöpfen und die Wirkung zu maximieren, müssen Unternehmen Daten als zentralen Faktor für Transformation und Innovation betrachten. Das erfordert Investitionen in die Datenqualität, den Aufbau von KI-Kompetenzen sowie die Einführung integrierter S2P-Plattformen, die auf einer soliden Datenbasis aufbauen. Die KI-Transformation wird ein kontinuierlicher Prozess sein, der Agilität, vertrauenswürdige Datengrundlagen und die Fähigkeit zur Anpassung im großen Maßstab erfordert“, sagt Vishal Patel abschließend.
Um den vollständigen Bericht „State of Source-to-Pay Digitization 2025” zu lesen und zu erfahren, wie Ivalua Ihre Beschaffungsprozesse transformieren kann, besuchen Sie bitte www.ivalua.com.
Über den Report
Ivalua beauftragte Ardent Partners mit der Durchführung dieser zweiten jährlichen Studie zum Stand der Digitalisierung im Bereich Source-to-Pay. Für diesen Bericht wertete Ardent Partners die Antworten von 358 Führungskräften aus dem Beschaffungswesen weltweit aus, um den aktuellen Markt und die entscheidende Rolle zu untersuchen, die Beschaffungsleiter beim Management von Unsicherheiten und der Steigerung des Geschäftswerts spielen.